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Damals (am 16 Juni 2013) leider einem sehr schlechten Zustand präsentierte sich die bei der AMTF - Association des Musée et Tourisme Ferroviaires a.s.b.l.

(ID 912561)



Damals (am 16 Juni 2013) leider einem sehr schlechten Zustand präsentierte sich die bei der AMTF - Association des Musée et Tourisme Ferroviaires a.s.b.l. (Train 1900) in Fond-de-Gras abgestellte CLF 5621 der SSMN - Service des Sites et Monuments Nationaux.

Die Lok wurde 1943 von der Krauss-Maffei AG in München-Allach, als Kriegsdampflokomotive 1 (KDL 1) unter der Fabriknummer 16630 gebaut und als 52 3504 an die DRB (Deutsche Reichsbahn) geliefert. Nach dem 2. Weltkrieg verblieb sie in Österreich und wurde so zur ÖStB 52.3504 (Österreichische Staatseisenbahn) und ab August 1947 zur ÖBB 52.3504 (Österreichische Bundesbahnen). 1978 wurde die Lok durch die Vereinigung GAR - Groupement des Amis du Rail von der ÖBB übernommen. Nach ihrem Verkauf an die GAR wurde die Lok über mehrere Tage von Wien-Nord in das Bahnbetriebswerk Luxembourg überführt. Am 9.September 1978 wurde mit Hilfe der 215 072 die letzte Etappe von Ulm über Lauda und Mainz nach Luxemburg absolviert. Am 16. August 1980 wurde die Lok nach langer Abstellzeit wieder in Betrieb genommen. Nach der betriebsfähigen Aufarbeitung kam die Lok vom 6. September 1980 bis April 1981 vor Museumszügen bei der Chemin de Fer des Trois Vallées in Mariembourg (Belgien) zum Einsatz. Anschließend war die Lok von Mai 1982 bis Oktober 1984 bei der Merzig-Büschfelder Eisenbahn im Saarland im Einsatz. Schlussendlich wurde die Lok im Oktober 1984 nach Luxembourg rücküberführt, da die Revisionsfristen abgelaufen waren und die Lok aus dem Betrieb genommen wurden. Seither ist die Lok im Depot Luxembourg kalt abgestellt. 2004 wurde die Lok an die Service des Sites et Monuments Nationaux abgegeben. Eine Wiederinbetriebnahme der Lok ist auch in absehbarer Zukunft nicht vorgesehen. Von 2012 bis März 2021 stand die Lok im Depot der Vereinigung  Train 1900  in Fond-de-Gras. Am 26.März 2021 wurde die Lok von Fond-de-Gras nach Pétange in die Neubauhalle der SSMN - Service des Sites et Monuments Nationaux überführt. Hier wird sie wohl nun wieder etwas aufgearbeitet.

Damals (am 16 Juni 2013) leider einem sehr schlechten Zustand präsentierte sich die bei der AMTF - Association des Musée et Tourisme Ferroviaires a.s.b.l. (Train 1900) in Fond-de-Gras abgestellte CLF 5621 der SSMN - Service des Sites et Monuments Nationaux.

Die Lok wurde 1943 von der Krauss-Maffei AG in München-Allach, als Kriegsdampflokomotive 1 (KDL 1) unter der Fabriknummer 16630 gebaut und als 52 3504 an die DRB (Deutsche Reichsbahn) geliefert. Nach dem 2. Weltkrieg verblieb sie in Österreich und wurde so zur ÖStB 52.3504 (Österreichische Staatseisenbahn) und ab August 1947 zur ÖBB 52.3504 (Österreichische Bundesbahnen). 1978 wurde die Lok durch die Vereinigung GAR - Groupement des Amis du Rail von der ÖBB übernommen. Nach ihrem Verkauf an die GAR wurde die Lok über mehrere Tage von Wien-Nord in das Bahnbetriebswerk Luxembourg überführt. Am 9.September 1978 wurde mit Hilfe der 215 072 die letzte Etappe von Ulm über Lauda und Mainz nach Luxemburg absolviert. Am 16. August 1980 wurde die Lok nach langer Abstellzeit wieder in Betrieb genommen. Nach der betriebsfähigen Aufarbeitung kam die Lok vom 6. September 1980 bis April 1981 vor Museumszügen bei der Chemin de Fer des Trois Vallées in Mariembourg (Belgien) zum Einsatz. Anschließend war die Lok von Mai 1982 bis Oktober 1984 bei der Merzig-Büschfelder Eisenbahn im Saarland im Einsatz. Schlussendlich wurde die Lok im Oktober 1984 nach Luxembourg rücküberführt, da die Revisionsfristen abgelaufen waren und die Lok aus dem Betrieb genommen wurden. Seither ist die Lok im Depot Luxembourg kalt abgestellt. 2004 wurde die Lok an die Service des Sites et Monuments Nationaux abgegeben. Eine Wiederinbetriebnahme der Lok ist auch in absehbarer Zukunft nicht vorgesehen. Von 2012 bis März 2021 stand die Lok im Depot der Vereinigung "Train 1900" in Fond-de-Gras. Am 26.März 2021 wurde die Lok von Fond-de-Gras nach Pétange in die Neubauhalle der SSMN - Service des Sites et Monuments Nationaux überführt. Hier wird sie wohl nun wieder etwas aufgearbeitet.

Armin Schwarz 04.04.2026, 126 Aufrufe, 0 Kommentare

EXIF: Canon Canon EOS 1000D, Belichtungsdauer: 1/125, Blende: 9/1, ISO200, Brennweite: 17/1

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Die zweiachsige Dampflok AMTF № 8 / ADI 8, ex ARBED № 8, ex HADIR № 8, der AMTF (Association des Musée et Tourisme Ferroviaires) a.s.b.l, erreich am 16 Juni 2013 mit ihrem Personenzug von Pétange (deutsch Petingen) den Industrie- und Eisenbahnpark Fond-de-Gras, die Museumsbahn ist auch als „Train 1900“ bekannt. Hinter der Lok sind 3 ex belgischen GCI (Grande Capacité et Intercirculation / Große Kapazität mit Durchgang).

Der B-Kuppler (2-achsig), eine Nassdampftenderlok, vom Typ HANOMAG L 321, wurde 1900 von der Hannoversche Maschinenbau Actien-Gesellschaft vorm. Georg Egestorff, Linden vor Hannover (HANOMAG), unter der Fabriknummer 3431 und an die AG für Eisen- und Kohlenindustrie Differdingen-Dannenbaum für das Hüttenwerk in Differdingen geliefert. Da Lokomotive ständig im Hochofenbetrieb im Einsatz war, erhielt sie einen verkürzten Schornstein.

Die Lok behielt immer ihre Nummerierung „8“, nur der Name der Gesellschaft wurde mehrmals geändert. Zum 15.03.1905 	wurde sie zur Deutsch-Luxemburgische Bergwerks- u. Hütten AG, ab 1920 HADIR - S. A. (Hauts-fourneaux et aciéries de Differdange, St-Ingbert, Rumelange), von 1940 bis 1944 Differdinger Stahlwerke AG, ab 1944 wieder HADIR und ab 1967 ARBED (Aciéries Réunies de Burbach-Eich-Dudelange), Werk Differdange. Die Lokomotive ADI 8 war zusammen mit ihrer identischen Schwesterlok ADI 9 waren die am längsten von der Hütte eingesetzten Dampflokomotiven. Als 1973 dann der Dampfbetrieb eingestellt wurde, wurde die Lok auf Drängen von Train 1900 an die Gemeinde Petingen vermietet und für das Projekt in Fond-de-Gras zur Verfügung gestellt.

So wurde die Lokomotive 1973 über die Schiene von Differdingen nach Petingen (Pétange) überführt, um anschließend mit Hilfe eines Kaelble-Culemeyer Tiefladers der DB nach Bois-de-Rodange zu transportieren. Die vom Train 1900 benutzten Gleise endeten damals in Fuussbësch. Die ADI 8 war somit die erste Dampflokomotive der noch im Aufbau befindlichen Museumsbahn und gab der Bahn durch ihr Baujahr den Namen „Train 1900“.

Technik
Die Lokomotiven waren als kleine Werklokomotiven konstruiert, bei der große Lokreibungslast und Leistung im Vordergrund standen. Sie wurden aus Werkstoffen hergestellt, die den Vorschriften der Deutschen Lokomotivbau-Vereinigung entsprachen und mit Nassdampf betrieben. Sie besaßen einen Blechrahmen einfachster Bauausführung, der Wasservorrat war in seitlichen Kästen untergebracht. Im linken seitlichen Kasten war der Kohlevorrat vorhanden.

Das zweiachsige Triebwerk arbeitete mit der Allan-Steuerung und geschwungener Schleife zu den Zylindern, die mit Flachschiebern realisiert waren. Der Kreuzkopf wurde zweischienig auf der Gleitbahn geführt. Der Rahmen war vorn und hinten mit einer herkömmlichen Zug- und Stoßeinrichtung versehen. Die Bremse funktionierte als Handbremse von hinten auf beide Achsen.

Der einfache Dampfkessel trug einen Dampf- sowie einen Sanddom, von dem jeweils ein Sandrohr pro Triebwerksseite zwischen die Räder von innen wirkte. Außerdem war er mit einem Sicherheitsventil der Bauart Ramsbottom ausgerüstet.

TECHNISCHE DATEN:
Hersteller: Hannoversche Maschinenbau Actien-Gesellschaft
Type: HANOMAG L 321
Baujahr: 1900
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Länge über Puffer: 8.150 mm
Achsabstand: 2.300 mm
Treibraddurchmesser: 1.100 mm
Betriebsgewicht: 27,4 t
Indizierte Leistung: 250 PS 
Anfahrzugkraft: 45 kN
Kesselüberdruck: 12 bar
Rostfläche: 0,88 m²
Verdampfungsheizfläche: 66 m²
Steuerungsart: Allan
Zylinderanzahl: 2 (Ø 320 mm x 540 mm Hub)
Zylinderdurchmesser: 	320 mm
Wasservorrat: 3,5m³
Kohlevorrat: 0,8t
Bemerkung: Aktuell ist die Lok nicht betriebsbereit, eine Reparatur ist ausstehend.
Die zweiachsige Dampflok AMTF № 8 / ADI 8, ex ARBED № 8, ex HADIR № 8, der AMTF (Association des Musée et Tourisme Ferroviaires) a.s.b.l, erreich am 16 Juni 2013 mit ihrem Personenzug von Pétange (deutsch Petingen) den Industrie- und Eisenbahnpark Fond-de-Gras, die Museumsbahn ist auch als „Train 1900“ bekannt. Hinter der Lok sind 3 ex belgischen GCI (Grande Capacité et Intercirculation / Große Kapazität mit Durchgang). Der B-Kuppler (2-achsig), eine Nassdampftenderlok, vom Typ HANOMAG L 321, wurde 1900 von der Hannoversche Maschinenbau Actien-Gesellschaft vorm. Georg Egestorff, Linden vor Hannover (HANOMAG), unter der Fabriknummer 3431 und an die AG für Eisen- und Kohlenindustrie Differdingen-Dannenbaum für das Hüttenwerk in Differdingen geliefert. Da Lokomotive ständig im Hochofenbetrieb im Einsatz war, erhielt sie einen verkürzten Schornstein. Die Lok behielt immer ihre Nummerierung „8“, nur der Name der Gesellschaft wurde mehrmals geändert. Zum 15.03.1905 wurde sie zur Deutsch-Luxemburgische Bergwerks- u. Hütten AG, ab 1920 HADIR - S. A. (Hauts-fourneaux et aciéries de Differdange, St-Ingbert, Rumelange), von 1940 bis 1944 Differdinger Stahlwerke AG, ab 1944 wieder HADIR und ab 1967 ARBED (Aciéries Réunies de Burbach-Eich-Dudelange), Werk Differdange. Die Lokomotive ADI 8 war zusammen mit ihrer identischen Schwesterlok ADI 9 waren die am längsten von der Hütte eingesetzten Dampflokomotiven. Als 1973 dann der Dampfbetrieb eingestellt wurde, wurde die Lok auf Drängen von Train 1900 an die Gemeinde Petingen vermietet und für das Projekt in Fond-de-Gras zur Verfügung gestellt. So wurde die Lokomotive 1973 über die Schiene von Differdingen nach Petingen (Pétange) überführt, um anschließend mit Hilfe eines Kaelble-Culemeyer Tiefladers der DB nach Bois-de-Rodange zu transportieren. Die vom Train 1900 benutzten Gleise endeten damals in Fuussbësch. Die ADI 8 war somit die erste Dampflokomotive der noch im Aufbau befindlichen Museumsbahn und gab der Bahn durch ihr Baujahr den Namen „Train 1900“. Technik Die Lokomotiven waren als kleine Werklokomotiven konstruiert, bei der große Lokreibungslast und Leistung im Vordergrund standen. Sie wurden aus Werkstoffen hergestellt, die den Vorschriften der Deutschen Lokomotivbau-Vereinigung entsprachen und mit Nassdampf betrieben. Sie besaßen einen Blechrahmen einfachster Bauausführung, der Wasservorrat war in seitlichen Kästen untergebracht. Im linken seitlichen Kasten war der Kohlevorrat vorhanden. Das zweiachsige Triebwerk arbeitete mit der Allan-Steuerung und geschwungener Schleife zu den Zylindern, die mit Flachschiebern realisiert waren. Der Kreuzkopf wurde zweischienig auf der Gleitbahn geführt. Der Rahmen war vorn und hinten mit einer herkömmlichen Zug- und Stoßeinrichtung versehen. Die Bremse funktionierte als Handbremse von hinten auf beide Achsen. Der einfache Dampfkessel trug einen Dampf- sowie einen Sanddom, von dem jeweils ein Sandrohr pro Triebwerksseite zwischen die Räder von innen wirkte. Außerdem war er mit einem Sicherheitsventil der Bauart Ramsbottom ausgerüstet. TECHNISCHE DATEN: Hersteller: Hannoversche Maschinenbau Actien-Gesellschaft Type: HANOMAG L 321 Baujahr: 1900 Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Länge über Puffer: 8.150 mm Achsabstand: 2.300 mm Treibraddurchmesser: 1.100 mm Betriebsgewicht: 27,4 t Indizierte Leistung: 250 PS Anfahrzugkraft: 45 kN Kesselüberdruck: 12 bar Rostfläche: 0,88 m² Verdampfungsheizfläche: 66 m² Steuerungsart: Allan Zylinderanzahl: 2 (Ø 320 mm x 540 mm Hub) Zylinderdurchmesser: 320 mm Wasservorrat: 3,5m³ Kohlevorrat: 0,8t Bemerkung: Aktuell ist die Lok nicht betriebsbereit, eine Reparatur ist ausstehend.
Armin Schwarz

Der dreiachsiger Abteilwagen der zweiten Klasse mit einer Plattform AMTF 94539, ex SNCB/NMBS C 96539 der belgischen Staatseisenbahnen, der AMTF - Association des Musée et Tourisme Ferroviaires a.s.b.l. (Train 1900), eingereiht im Zugverband am 16 Juni 2013 im Industrie- und Eisenbahnpark Fond-de-Gras, hier beim Haltepunkt Fussbesch.

Der belgische Personenwagen vom Type GCI (Grande Capacité et Intercirculation / Große Kapazität mit Durchgang) wurde 1908 von Charles Allard in Chatelineau ein Stadtteil von Châtelet im Südwesten von Belgien (Wallonien) gebaut und an die belgischen Staatseisenbahnen geliefert. Die GCI-Wagen waren bis Mitte der 1960er im Einsatz. Im Jahre 1973 wurde er von der AMTF Train 1900 käuflich erworben. Dieser Wagen, sowie der ex SNCB B94544 der AMTF, wurde ebenfalls bei der SNCB als ein „3te Klasse“ Wagen ausgeliefert. Aus praktischen Gründen seitens AMTF Train 1900 wurde der Waggon auf eine 2te Klasse umgezeichnet. Die Inneneinrichtung blieb dabei unverändert. Dieser Wagen auf einer Stirnseite eine offene außen Plattform.

Dieser Reisezugwagen ist mit einem seitlichen Gang versehen um in die unterschiedlichen Abteile zu gelangen und endet an den Stirnseiten mit einer Tür. An den beiden Stirnseiten befinden sich Übergangsbrücken. Die Übergänge waren aber nur für das Zugpersonal bestimmt. Diese Wagen bekamen die Bezeichnung GCI, wobei das I für  Intercirkulation  stand, also die Verbindung der Wagen und die Korridore, sodass das Personal sozusagen zirkulieren konnte. Der Wagen hat zwar auch noch die durchgehenden Trittbretter und die waagerechten Geländer, diese wurden aber nicht mehr verwendet, da es viele Unfälle geben hatte.

Zwischen 1889 und 1921 wurden von acht verschiedenen belgischen Wagenbaufirmen insgesamt 2876 GC bzw. CGI Wagen für die belgische Staatsbahn gebaut. Die meisten GC-Wagen (ohne Seitengang) wurden noch vor dem zweiten Weltkrieg außer Dienst gestellt, die GCI-Wagen waren bis Mitte der 1960er im Einsatz. Diese Wagen bestimmten somit für viele Jahrzehnte das Bild des Personenverkehres bei der Bahn in Belgien.

TECHNISCHE DATEN:
Baujahr: 1908 
Hersteller: Charles Allard in Chatelineau
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Anzahl der Achen: 3
Länge über Puffer: 15.300 mm
Achsstand: 2 x 4.550 mm
Laufraddurchmesser: 1.010 mm (neu)
Breite: 3.100 mm
Höhe über SOK: 3.492 mm
Höchstgeschwindigkeit: 80 km/h
Dienstgewicht: 21 t
Sitzplätze: 64 (Holzbänke)
Der dreiachsiger Abteilwagen der zweiten Klasse mit einer Plattform AMTF 94539, ex SNCB/NMBS C 96539 der belgischen Staatseisenbahnen, der AMTF - Association des Musée et Tourisme Ferroviaires a.s.b.l. (Train 1900), eingereiht im Zugverband am 16 Juni 2013 im Industrie- und Eisenbahnpark Fond-de-Gras, hier beim Haltepunkt Fussbesch. Der belgische Personenwagen vom Type GCI (Grande Capacité et Intercirculation / Große Kapazität mit Durchgang) wurde 1908 von Charles Allard in Chatelineau ein Stadtteil von Châtelet im Südwesten von Belgien (Wallonien) gebaut und an die belgischen Staatseisenbahnen geliefert. Die GCI-Wagen waren bis Mitte der 1960er im Einsatz. Im Jahre 1973 wurde er von der AMTF Train 1900 käuflich erworben. Dieser Wagen, sowie der ex SNCB B94544 der AMTF, wurde ebenfalls bei der SNCB als ein „3te Klasse“ Wagen ausgeliefert. Aus praktischen Gründen seitens AMTF Train 1900 wurde der Waggon auf eine 2te Klasse umgezeichnet. Die Inneneinrichtung blieb dabei unverändert. Dieser Wagen auf einer Stirnseite eine offene außen Plattform. Dieser Reisezugwagen ist mit einem seitlichen Gang versehen um in die unterschiedlichen Abteile zu gelangen und endet an den Stirnseiten mit einer Tür. An den beiden Stirnseiten befinden sich Übergangsbrücken. Die Übergänge waren aber nur für das Zugpersonal bestimmt. Diese Wagen bekamen die Bezeichnung GCI, wobei das I für "Intercirkulation" stand, also die Verbindung der Wagen und die Korridore, sodass das Personal sozusagen zirkulieren konnte. Der Wagen hat zwar auch noch die durchgehenden Trittbretter und die waagerechten Geländer, diese wurden aber nicht mehr verwendet, da es viele Unfälle geben hatte. Zwischen 1889 und 1921 wurden von acht verschiedenen belgischen Wagenbaufirmen insgesamt 2876 GC bzw. CGI Wagen für die belgische Staatsbahn gebaut. Die meisten GC-Wagen (ohne Seitengang) wurden noch vor dem zweiten Weltkrieg außer Dienst gestellt, die GCI-Wagen waren bis Mitte der 1960er im Einsatz. Diese Wagen bestimmten somit für viele Jahrzehnte das Bild des Personenverkehres bei der Bahn in Belgien. TECHNISCHE DATEN: Baujahr: 1908 Hersteller: Charles Allard in Chatelineau Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Anzahl der Achen: 3 Länge über Puffer: 15.300 mm Achsstand: 2 x 4.550 mm Laufraddurchmesser: 1.010 mm (neu) Breite: 3.100 mm Höhe über SOK: 3.492 mm Höchstgeschwindigkeit: 80 km/h Dienstgewicht: 21 t Sitzplätze: 64 (Holzbänke)
Armin Schwarz

Der dreiachsiger Abteilwagen der zweiten Klasse mit einer Plattform AMTF 94539, ex SNCB/NMBS C 96539 der belgischen Staatseisenbahnen, der AMTF - Association des Musée et Tourisme Ferroviaires a.s.b.l. (Train 1900), eingereiht im Zugverband am 16 Juni 2013 im Industrie- und Eisenbahnpark Fond-de-Gras, hier beim Haltepunkt Fussbesch.

Der belgische Personenwagen vom Type GCI (Grande Capacité et Intercirculation / Große Kapazität mit Durchgang) wurde 1908 von Charles Allard in Chatelineau ein Stadtteil von Châtelet im Südwesten von Belgien (Wallonien) gebaut und an die belgischen Staatseisenbahnen geliefert. Die GCI-Wagen waren bis Mitte der 1960er im Einsatz. Im Jahre 1973 wurde er von der AMTF Train 1900 käuflich erworben. Dieser Wagen, sowie der ex SNCB B94544 der AMTF, wurde ebenfalls bei der SNCB als ein „3te Klasse“ Wagen ausgeliefert. Aus praktischen Gründen seitens AMTF Train 1900 wurde der Waggon auf eine 2te Klasse umgezeichnet. Die Inneneinrichtung blieb dabei unverändert. Dieser Wagen auf einer Stirnseite eine offene außen Plattform.

Dieser Reisezugwagen ist mit einem seitlichen Gang versehen um in die unterschiedlichen Abteile zu gelangen und endet an den Stirnseiten mit einer Tür. An den beiden Stirnseiten befinden sich Übergangsbrücken. Die Übergänge waren aber nur für das Zugpersonal bestimmt. Diese Wagen bekamen die Bezeichnung GCI, wobei das I für  Intercirkulation  stand, also die Verbindung der Wagen und die Korridore, sodass das Personal sozusagen zirkulieren konnte. Der Wagen hat zwar auch noch die durchgehenden Trittbretter und die waagerechten Geländer, diese wurden aber nicht mehr verwendet, da es viele Unfälle geben hatte.

Zwischen 1889 und 1921 wurden von acht verschiedenen belgischen Wagenbaufirmen insgesamt 2876 GC bzw. CGI Wagen für die belgische Staatsbahn gebaut. Die meisten GC-Wagen (ohne Seitengang) wurden noch vor dem zweiten Weltkrieg außer Dienst gestellt, die GCI-Wagen waren bis Mitte der 1960er im Einsatz. Diese Wagen bestimmten somit für viele Jahrzehnte das Bild des Personenverkehres bei der Bahn in Belgien.

TECHNISCHE DATEN:
Baujahr: 1908 
Hersteller: Charles Allard in Chatelineau
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Anzahl der Achen: 3
Länge über Puffer: 15.300 mm
Achsstand: 2 x 4.550 mm
Laufraddurchmesser: 1.010 mm (neu)
Breite: 3.100 mm
Höhe über SOK: 3.492 mm
Höchstgeschwindigkeit: 80 km/h
Dienstgewicht: 21 t
Sitzplätze: 64 (Holzbänke)
Der dreiachsiger Abteilwagen der zweiten Klasse mit einer Plattform AMTF 94539, ex SNCB/NMBS C 96539 der belgischen Staatseisenbahnen, der AMTF - Association des Musée et Tourisme Ferroviaires a.s.b.l. (Train 1900), eingereiht im Zugverband am 16 Juni 2013 im Industrie- und Eisenbahnpark Fond-de-Gras, hier beim Haltepunkt Fussbesch. Der belgische Personenwagen vom Type GCI (Grande Capacité et Intercirculation / Große Kapazität mit Durchgang) wurde 1908 von Charles Allard in Chatelineau ein Stadtteil von Châtelet im Südwesten von Belgien (Wallonien) gebaut und an die belgischen Staatseisenbahnen geliefert. Die GCI-Wagen waren bis Mitte der 1960er im Einsatz. Im Jahre 1973 wurde er von der AMTF Train 1900 käuflich erworben. Dieser Wagen, sowie der ex SNCB B94544 der AMTF, wurde ebenfalls bei der SNCB als ein „3te Klasse“ Wagen ausgeliefert. Aus praktischen Gründen seitens AMTF Train 1900 wurde der Waggon auf eine 2te Klasse umgezeichnet. Die Inneneinrichtung blieb dabei unverändert. Dieser Wagen auf einer Stirnseite eine offene außen Plattform. Dieser Reisezugwagen ist mit einem seitlichen Gang versehen um in die unterschiedlichen Abteile zu gelangen und endet an den Stirnseiten mit einer Tür. An den beiden Stirnseiten befinden sich Übergangsbrücken. Die Übergänge waren aber nur für das Zugpersonal bestimmt. Diese Wagen bekamen die Bezeichnung GCI, wobei das I für "Intercirkulation" stand, also die Verbindung der Wagen und die Korridore, sodass das Personal sozusagen zirkulieren konnte. Der Wagen hat zwar auch noch die durchgehenden Trittbretter und die waagerechten Geländer, diese wurden aber nicht mehr verwendet, da es viele Unfälle geben hatte. Zwischen 1889 und 1921 wurden von acht verschiedenen belgischen Wagenbaufirmen insgesamt 2876 GC bzw. CGI Wagen für die belgische Staatsbahn gebaut. Die meisten GC-Wagen (ohne Seitengang) wurden noch vor dem zweiten Weltkrieg außer Dienst gestellt, die GCI-Wagen waren bis Mitte der 1960er im Einsatz. Diese Wagen bestimmten somit für viele Jahrzehnte das Bild des Personenverkehres bei der Bahn in Belgien. TECHNISCHE DATEN: Baujahr: 1908 Hersteller: Charles Allard in Chatelineau Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Anzahl der Achen: 3 Länge über Puffer: 15.300 mm Achsstand: 2 x 4.550 mm Laufraddurchmesser: 1.010 mm (neu) Breite: 3.100 mm Höhe über SOK: 3.492 mm Höchstgeschwindigkeit: 80 km/h Dienstgewicht: 21 t Sitzplätze: 64 (Holzbänke)
Armin Schwarz

Der dreiachsiger Abteilwagen der zweiten Klasse AMTF 96544, ex SNCB/NMBS C 96544 der belgischen Staatseisenbahnen, der AMTF - Association des Musée et Tourisme Ferroviaires a.s.b.l. (Train 1900), eingereiht im Zugverband am 16 Juni 2013 im Industrie- und Eisenbahnpark Fond-de-Gras, hier in Bois de Rodange. 

Der belgische Personenwagen vom Type GCI (Grande Capacité et Intercirculation / Große Kapazität mit Durchgang) wurde 1904 von Usines Magheno in Mechelen gebaut und an die belgischen Staatseisenbahnen geliefert. Die GCI-Wagen waren bis Mitte der 1960er im Einsatz. Im Jahre 1973 wurde er von der AMTF Train 1900 käuflich erworben. Dieser Wagen, sowie der ex SNCB B94539 der AMTF, wurde ebenfalls bei der SNCB als ein „3te Klasse“ Wagen ausgeliefert. Aus praktischen Gründen seitens AMTF Train 1900 wurde der Waggon auf eine 2te Klasse umgezeichnet. Die Inneneinrichtung blieb dabei unverändert. Außergewöhnlich bei diesem Personenwagen ist das fehlende WC und er verfügt über keine Handbremse. 

Dieser Reisezugwagen ist mit einem seitlichen Gang versehen um in die unterschiedlichen Abteile zu gelangen und endet an den Stirnseiten mit einer Tür. An den beiden Stirnseiten befinden sich Übergangsbrücken. Die Übergänge waren aber nur für das Zugpersonal bestimmt. Diese Wagen bekamen die Bezeichnung GCI, wobei das I für  Intercirkulation  stand, also die Verbindung der Wagen und die Korridore, sodass das Personal sozusagen zirkulieren konnte. Der Wagen hat zwar auch noch die durchgehenden Trittbretter und die waagerechten Geländer, diese wurden aber nicht mehr verwendet, da es viele Unfälle geben hatte.

Zwischen 1889 und 1921 wurden von acht verschiedenen belgischen Wagenbaufirmen insgesamt 2876 GC bzw. CGI Wagen für die belgische Staatsbahn gebaut. Die meisten GC-Wagen (ohne Seitengang) wurden noch vor dem zweiten Weltkrieg außer Dienst gestellt, die GCI-Wagen waren bis Mitte der 1960er im Einsatz. Diese Wagen bestimmten somit für viele Jahrzehnte das Bild des Personenverkehres bei der Bahn in Belgien.

TECHNISCHE DATEN:
Baujahr: 1904 
Hersteller: Usines Magheno in Mechelen
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Anzahl der Achen: 3
Länge über Puffer: 15.300 mm
Achsstand: 2 x 4.550 mm
Laufraddurchmesser: 1.010 mm (neu)
Breite: 3.100 mm
Höhe über SOK: 3.492 mm
Höchstgeschwindigkeit: 80 km/h
Dienstgewicht: 21 t
Sitzplätze: 64 (Holzbänke)
Der dreiachsiger Abteilwagen der zweiten Klasse AMTF 96544, ex SNCB/NMBS C 96544 der belgischen Staatseisenbahnen, der AMTF - Association des Musée et Tourisme Ferroviaires a.s.b.l. (Train 1900), eingereiht im Zugverband am 16 Juni 2013 im Industrie- und Eisenbahnpark Fond-de-Gras, hier in Bois de Rodange. Der belgische Personenwagen vom Type GCI (Grande Capacité et Intercirculation / Große Kapazität mit Durchgang) wurde 1904 von Usines Magheno in Mechelen gebaut und an die belgischen Staatseisenbahnen geliefert. Die GCI-Wagen waren bis Mitte der 1960er im Einsatz. Im Jahre 1973 wurde er von der AMTF Train 1900 käuflich erworben. Dieser Wagen, sowie der ex SNCB B94539 der AMTF, wurde ebenfalls bei der SNCB als ein „3te Klasse“ Wagen ausgeliefert. Aus praktischen Gründen seitens AMTF Train 1900 wurde der Waggon auf eine 2te Klasse umgezeichnet. Die Inneneinrichtung blieb dabei unverändert. Außergewöhnlich bei diesem Personenwagen ist das fehlende WC und er verfügt über keine Handbremse. Dieser Reisezugwagen ist mit einem seitlichen Gang versehen um in die unterschiedlichen Abteile zu gelangen und endet an den Stirnseiten mit einer Tür. An den beiden Stirnseiten befinden sich Übergangsbrücken. Die Übergänge waren aber nur für das Zugpersonal bestimmt. Diese Wagen bekamen die Bezeichnung GCI, wobei das I für "Intercirkulation" stand, also die Verbindung der Wagen und die Korridore, sodass das Personal sozusagen zirkulieren konnte. Der Wagen hat zwar auch noch die durchgehenden Trittbretter und die waagerechten Geländer, diese wurden aber nicht mehr verwendet, da es viele Unfälle geben hatte. Zwischen 1889 und 1921 wurden von acht verschiedenen belgischen Wagenbaufirmen insgesamt 2876 GC bzw. CGI Wagen für die belgische Staatsbahn gebaut. Die meisten GC-Wagen (ohne Seitengang) wurden noch vor dem zweiten Weltkrieg außer Dienst gestellt, die GCI-Wagen waren bis Mitte der 1960er im Einsatz. Diese Wagen bestimmten somit für viele Jahrzehnte das Bild des Personenverkehres bei der Bahn in Belgien. TECHNISCHE DATEN: Baujahr: 1904 Hersteller: Usines Magheno in Mechelen Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Anzahl der Achen: 3 Länge über Puffer: 15.300 mm Achsstand: 2 x 4.550 mm Laufraddurchmesser: 1.010 mm (neu) Breite: 3.100 mm Höhe über SOK: 3.492 mm Höchstgeschwindigkeit: 80 km/h Dienstgewicht: 21 t Sitzplätze: 64 (Holzbänke)
Armin Schwarz






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